Auch Ihr Kollegium kann von der Möglichkeit Gebrauch machen und seine Fortbildung entsprechend den eigenen Bedürfnissen selbst organisieren!

Die thematischen Schwerpunkte von Schubs liegen vor allem in diesen Bereichen:

  • Kollegiale Fallberatung (Bearbeitung belastender Alltagsprobleme ohne externen Supervisor)
  • Kommunikation und Gesprächsführungstraining
  • Gewaltprävention
  • Rechtschreiben sinnvoll üben
  • Förderung von Konzentration, Motivation, Lernbereitschaft
  • Legasthenie, Dyskalkulie, Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom - Teilleistungsstörungen erkennen und mit ihnen umgehen

Fragen Sie ruhig einmal unverbindlich nach Terminen und den Kosten für:

  • einen pädagogischen Tag
  • eine pädagogische Konferenz
  • einen Lehrer/-innen-Workshop
  • einen schulintern organisierten Fortbildungskurs


Themenvorschläge:

1. „Kollegiale Fallberatung“
Bearbeitung belastender Alltagsprobleme ohne externen Supervisor. Das Bedürfnis nach Supervision bei Lehrerinnen und Lehrern ist groß, das Angebot an Supervisoren dagegen beschränkt. Zudem stellen freiberufliche Supervisoren für Schulen ein Kostenproblem dar. Deswegen wird in diesem Kurs Lehrkräften angeboten zu lernen, wie sie sich in einer klar strukturierten Form gegenseitig Beratung und Hilfe bieten, ohne dabei auf Experten von außen angewiesen zu sein. Die Struktur der kollegialen Fallberatungssitzungen garantiert, dass ihr Ergebnis mehr umfasst als nur die Summe der Ratschläge aller Teilnehmer/-innen. Außerdem werden Übungen zur Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit integriert.

Durchführung möglich als „Schnupper-Workshop“ (2,5 Std.), Intensiv-Workshop (1 bis 2,5 Tage) oder als Kurs (6 Termine á 2 Std.). (Nur Kurs und Intensiv-Workshop befähigen die Teilnehmer/-innen, in ihrem jeweiligen Umfeld selber eine „kollegiale Fallberatungsgruppe“ zu initiieren!)

(Wenn Sie zunächst mehr über die Methode wissen möchten, können Sie einen Artikel darüber bei „Schubs“ anfordern.)


2. Kinder brauchen Strukturen
Bevorzugte Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer der Klassenstufen 1 - 6

Immer mehr Kinder leiden an Teilleistungsstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten oder Aufmerksamkeitsstörungen mit oder ohne Hyperaktivität. Sehr viele von ihnen können sich keine Wortbilder oder Zahlenmengen vorstellen, wirken in ihren Bewegungsabläufen unharmonisch und verwechseln vorwärts / rückwärts bzw. rechts / links. Auch das Einhalten von Regeln, ihre mangelnde soziale Sensibilität und fehlendes Unrechtsbewusstsein werden immer stärker zu einem Problem. Der Workshop zeigt auf, welchen Zusammenhang das Ausprägen von Bewegungs- und Denkmustern (Strukturen) sowie von Verhaltensritualen mit Lernen und WERT-vollem Verhalten hat und wie es gefördert werden kann.


3. Elterngespräche erfolgreicher führen
„Vertrauensvolle Zusammenarbeit“ zwischen Elternhaus und Schule - das ist eine natürliche Voraussetzung für offene Schule in der demokratischen Gesellschaft und gleichzeitig rechtliche Vorschrift. Doch häufig verlaufen Elterngespräche unbefriedigend: hohe Erwartungshaltung der Eltern, Uneinigkeit in Erziehungsfragen, Uneinsichtigkeit, Missverständnisse, Konfrontationen. Der Workshop vermittelt Grundkenntnisse über Kommunikation und übt Techniken für angstfreie, erfolgreiche Elterngespräche ein. Die Veranstaltung wird vermitteln,

  • wie ein Gespräch erfolgversprechend eröffnet wird,
  • wie Abwehrhaltungen erkannt und überwunden und
  • wie Eltern mit Verständnis zu Einverständnis geführt werden können,
  • wie man sich selbst im Gespräch wohl fühlt.


4. Training für erfolgreiche Kommunikation
Kommunikation spielt eine Schlüsselrolle im Lehrerberuf - im Lehramtsstudium wird sie jedoch kaum praktisch trainiert. Deswegen wird in diesem Kurs nach der kompakten Vermittlung theoretischer Kenntnisse über die verschiedenen Aspekte und Seiten kommunikativer Akte das

Schwergewicht vor allem auf der Gesprächsführung mit Eltern und Schülern liegen. Sie wird auf verschiedenen Praxisebenen - von Arbeitsblattübungen bis zum Rollenspiel - trainiert. Zentrale Begriffe dabei sind: „aktives Zuhören“; „Ich-Botschaften“; versteckte Aspekte der Kommunikation; „Killerphrasen“; Strukturieren der Situation; Moderieren von Konfliktgesprächen. Das Gesprächsführungstraining verhilft den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu mehr Beratungskompetenz und verbesserten Beziehungen zu Eltern und Schülern.



5. „Packen wir's an!“ - Mit einem Interventionsprogramm gegen Gewalt an der Schule
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer aller Schulstufen und -arten, engagierte Eltern und Schüler

Das Thema „Gewalt“ ist auch in der Schule aktuell - selten schlagzeilenträchtig, aber durchaus den Alltag belastend. Das Spektrum reicht von verbaler „Anmache“ mit unflätigsten Schimpfwörtern über Erpressung um Geld oder Dienstleistungen bis zur handfesten Prügelei mit Verletzungsfolgen. Da hilft es weder, über „Erziehungsdefizite im Elternhaus“ noch über die „Stofflastigkeit der Schule“ zu klagen - gefragt ist, was wir tun können.

Die Veranstaltung vermittelt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Theorie und Praxis eines Interventionsprogramms , das Eltern, Lehrer/-innen und Schüler/-innen in Kooperation für ein friedlicheres Miteinander auf allen Ebenen des Schullebens bringt. Erarbeitet werden wird u.a.,

  • wie die Gewaltsituation an der eigenen Schule realistisch erfasst und handlungsweisend analysiert werden kann,
  • wie die „Opfer“ von Gewalthandlungen besser geschützt bzw. im Nachhinein betreut werden können,
  • wie die Schülerschaft in die Verantwortung für ein friedliches Schulleben eingebunden werden kann,
  • wie zusätzliche Beziehungsangebote für die Schülerinnen und Schüler geschaffen werden können,
  • wie pädagogisch sinnvolle Alternativen zu reinen Disziplinarmaßnahmen in der Schule aussehen.


6. Die „Kids“ von heute - Vom Umgang mit Erziehungsschwierigkeiten bei Heranwachsenden
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer der Sek. I

Kinder zu erziehen scheint immer schwieriger geworden zu sein. Jenseits des Grundschulalters, wenn die Pubertät in Wechselwirkung mit den Einflüssen aus Mode und Medien ins Spiel kommt und aus Kindern „Kids“ macht, häufen sich die Probleme. Besonders die Schule bietet viele Reibungsflächen, wenn „null Bock“ den Alltag bestimmt. Wie gehe ich im Unterricht mit den Launen der Kinder um? Wie kann ich ihre Anstrengungsbereitschaft erhöhen? Wie können wir den Umgangston höflicher gestalten? Welche Werte haben die Jugendlichen von heute und wie lassen sie sich positiv entwickeln? Die Veranstaltung bietet sowohl Hintergrundinformationen als auch praktische Anregungen für den erzieherischen Umgang mit Jugendlichen.


7. Sinnvoll fördern bei Lese-Rechtschreib-Schwäche
Bevorzugte Zielgruppe: Lehrkräfte an Grundschulen sowie Klassenstufe 5/6

Kindern mit Lese-Rechtschreib-Schwäche ist allein durch schulischen Förderunterricht kaum zu helfen, weil dieser zwar intensiver, in der Regel jedoch mit der gleichen Methodik wie der eigentliche Rechtschreibunterricht durchgeführt wird. „Mehr von demselben“ hilft aber bei teilleistungsgestörten Kindern zumeist nicht; sie brauchen eine andere Lernstrategie.

In meiner praktischen Arbeit mit Kindern habe ich eine LRS-Fördermethode entwickelt, die ganzheitlich angelegt ist und die Speicherung von Worten verbessert, ohne dabei den Regelerwerb zu versäumen. Es handelt sich um eine Kombination aus

  • dem rückwärtigen Abbauen der kritischen Wörter (nach Hiltraud Prem: „Eine vergnügte Ballonfahrt ins Leseland“),
  • Techniken zur Optimierung des auditiven, visuellen, motorischen wie kognitiven Speicherns von Wörtern (z.T. aus dem NLP),
  • dem systematischen Üben der kritischen Wörter nach altbewährten lernpsychologischen Gesichtspunkten sowie
  • der Vermittlung von Reaktionsverzögerungs- und Denkstrategien beim Schreiben
    (= „Reflexivitätstraining“).

Die Methode ist sowohl individuell als auch in kleineren Gruppen einsetzbar und kann Eltern als

Selbsthilfemethode vermittelt werden. Sie wird im Workshop vorgestellt und soweit eingeübt, dass die teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen sie auch anwenden können.

(Das Buch zur Methode: Detlef Träbert, Richtig schreiben lernen, Reinbek (rororo 61720) 2004,

112 S., € 9,90)


8. „Jetzt konzentrier' dich endlich mal!“ - Konzentrationsförderung in der Schule
Bevorzugte Zielgruppe: primär Lehrkräfte der Klassenstufen 1 - 6, aber auch höher

Konzentrationsschwierigkeiten stehen mit an erster Stelle, wenn Lehrkräfte über das (Lern-) Verhalten ihrer Schülerinnen und Schüler klagen. Wie kommt es, dass sie so weit verbreitet sind, und vor allem: Was lässt sich dagegen tun?

Stichworte aus dem Workshop sind:

  • Jedes Kind kann Konzentration zeigen
  • Ursachen für Konzentrationsprobleme
  • Diagnostik
  • Konzentrationsfördernde Unterrichtsgestaltung
  • Konzentrationstraining
  • Konzentrationsförderung durch kindgerechte Bildmeditation


9. Teilleistungsstörungen erkennen und mit ihnen umgehen
Bevorzugte Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer der Klassenstufen 1 - 6

Das Auftreten von Teilleistungsstörungen scheint zugenommen zu haben: Legasthenie, Dyskalkulie sowie das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit oder auch ohne Hyperaktivität betreffen insgesamt mindestens 15 % eines jeden Jahrgangs.

  • Wie kann man Teilleistungsstörungen von allgemeinen Begabungsdefiziten abgrenzen?
  • Was sind die neurophysiologischen Hintergründe von Aufmerksamkeitsstörungen?
  • Wie kann ich im Unterricht sinnvoll auf Lernprobleme reagieren?
  • Welche diagnostischen, beratenden und therapeutischen Hilfsmöglichkeiten gibt es?
  • Wie lässt sich die Elternarbeit bzgl. des Problemkreises verbessern?

(Das Buch zum Thema: Jochen Klein / Detlef Träbert: Wenn es mit dem Lernen nicht klappt, 2. Aufl., Reinbek (rororo 60963) 2002, 247 S., € 9,90)


10. ADS-Kinder - Herausforderung für Schule und Unterricht in allen Schularten
Aufmerksamkeitsstörungen mit und ohne Hyperaktivität

Mindestens 3 - 5 % eines jeden Schülerjahrgangs sind vom „Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom“ (ADS oder auch als ADHD, POS, Hyperaktivität bzw. HKS oder MCD bezeichnet) betroffen.

Inhalte des Workshops:

  • Grundwissen über ADS (Ist ADS heilbar? Gibt sich das irgendwann? Ursachen, Diagnose und Therapie von ADS usw.)
  • Wie gestaltet man den Unterricht mit ADS-Kindern?
  • Wie geht man erzieherisch mit ihnen um?
  • Was ist in der Elternarbeit zu beachten?
  • Wie kann man den ihnen in besonderem Maße drohenden Gefahren von Schulversagen, Delinquenz und Drogenkarriere vorbeugen?

 

11. Mobbing im Schulalltag -
Ein Problem für Lehrer/-innen, Schüler/-innen und Gesellschaft

Mobbing ist Schikane mit System, aber nicht unabwendbar. Es ist immer Ausdruck konflikthafter Kommunikationsstrukturen. In der Schule kommt es sowohl innerhalb der dort befindlichen Personengruppen (Schüler bzw. Lehrer/Schulleitung untereinander) als auch zwischen Lehrern und Schülern oder Eltern und Lehrern zu Mobbing. Es verursacht menschliches Leid sowie erhebliche Folgekosten.

Der Workshop zeigt Wege zu seiner Überwindung auf und thematisiert:

  • Mobbing in der Schule im Unterschied zu Mobbing in der Wirtschaft
  • Personelle Konstellationen des Mobbing in der Schule
  • Strukturelle Bedingungen von Schule, die Mobbing begünstigen
  • Ausmaß und Auswirkungen von Mobbing
  • Abwehrstrategien gegen Mobbing
  • Schülermobbing


12. „Null Bock?“ - Förderung der Leistungsmotivation
Geringe Anstrengungsbereitschaft bis hin zum Schuleschwänzen ist ein Problem geworden, das nicht nur Lehrer/-innen, sondern unser Bildungssystem und die ganze Gesellschaft herausfordert. Wie lassen sich Kinder und Jugendliche (zumal in der Pubertät) erfolgreich motivieren?

Der Workshop

  • vermittelt Hintergrundwissen,
  • reflektiert den konkreten Schulalltag,
  • bietet Techniken zur Motivationsförderung und
  • gibt Anregungen für die Schaffung einer humanen Leistungskultur.


Weitere Themen sind nach Absprache möglich.


Schubs®
Schulberatungsservice _ Dipl.-Päd. Detlef Träbert
Merheimer Str. 484 _ 50735 Köln (Weidenpesch)
Tel.: 0221 / 974 32 - 97, Fax: - 98
E-Mail: info@schulberatungsservice.de Internet: www.schulberatungsservice.de

 

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